Private Rentenversicherung Rendite

Private Rentenversicherung

Private Rentenversicherung im Überblick

In der Regel besteht die Rendite einer privaten Rentenversicherungen aus einem vertraglich vereinbarten Garantiezins von derzeit 2,25 Prozent und der von der Versicherungsgesellschaft erwirtschafteten Überschussbeteiligung.

Während die Garantieleistung bzw. garantierte Verzinsung in jedem Falle jährlich und gleichmäßig ausgezahlt werden muss, hängt die Überschussbeteiligung entscheidend vom Erfolg und den erzielten Gewinnen der Versicherungsgesellschaft am Kapitalmarkt ab.

Garantiezins

Wer seine private Rentenversicherung nach dem 31.12.2006 abgeschlossen hat, wird in der Regel einen garantierten Zinssatz von 2,25 Prozent erhalten. Der Garantiezins kann von den Versicherungen nicht individuell bestimmt werden. Die Höhe des so genannten “Höchstrechnungszinses” für Lebens- und Rentenversicherungen wird gemeinsam von der Deutschen Aktuarvereinigung, der Bundesfinanzdienstleistungsaufsicht und dem Bundesfinanzministerium festgelegt und anhand der durchschnittlichen Umlaufrendite zehnjähriger Staatsanleihen ermittelt.

Überschussbeteiligung

Die Rentenversicherung nutzt die Beiträge der Versicherten, um diese gewinnbringend anzulegen. Hierzu gehören sowohl festverzinsliche Wertpapiere als auch Fonds oder Aktien. An den am Kapitalmarkt erwirtschafteten Gewinnen werden die Versicherten direkt beteiligt. Je nach Erfolg der Versicherung kann die Überschussbeteiligung den Versicherten sehr attraktive zusätzliche Zinsen bescheren. Interessenten an einer privaten Rentenversicherung sollten deshalb beim Abschluss auf den wirtschaftlichen Erfolg der Versicherung achten, um in Zukunft von einer attraktiven Überschussbeteiligung profitieren zu können.

Abzüge

Beachten sollten Interessenten, dass die Erträge aus Garantieleistungen und Überschussbeteiligungen insbesondere in den ersten Jahren durch Verwaltungskosten und Abschlussprämien reduziert werden. Laut Expertenberichten werden auf die gesamte Laufzeit des Vertrags gerechnet daher nur etwa 80 Prozent der Gesamtbeiträge verzinslich angelegt.

Auszahlungsart

Die Rendite einer privaten Rentenversicherung hängt nicht nur von den Zinserträgen und Überschussbeteiligungen ab. In der Regel können Versicherte vor Ende des Vertrages zwischen einer einmaligen Auszahlung und einer monatlichen Rentenzahlung wählen. Wird eine monatliche Auszahlung vereinbart, so hängt die Rendite nicht zuletzt auch von der Auszahlungsdauer der Versicherung ab. Stirbt der Versicherte nur wenige Jahre nach Auszahlungsbeginn, so kann die gesamte Auszahlung gering ausfallen. Erreicht der Versicherte ein hohes Alter, wird der Ertrag umso höher.