Private Rentenversicherung Nachteile

Private Rentenversicherung

Private Rentenversicherung im Überblick

Verzinsung

Kunden einer privaten Rentenversicherungen erhalten sowohl einen garantierten Zinssatz als auch Überschussbeteiligungen. Zwar wird der Garantiezins bereits vor dem Abschluss der Versicherung festgelegt, so kann die Überschussbeteiligung von Jahr zu Jahr schwanken. Grund hierfür ist, dass private Rentenversicherungen ihre Kunden in Form der Überschussbeteiligung direkt am eigenen Erfolg und den erzielten Gewinnen beteiligen. Ist die Versicherungsgesellschaft also erfolgreich, so wird die Überschussbeteiligung gut ausfallen. Erwirtschaftet die Versicherung hingegen nur mäßige oder keine Gewinne, so müssen sich Kunden nur mit dem Garantiezins und den geringeren Überschussbeteiligungen abfinden. Die Ablaufleistung ist somit nur teilweise garantiert und kalkulierbar.

Laufzeit

Aufgrund der langen Einzahlungphase müssen Versicherte über einen längeren Zeitraum monatliche Beiträge leisten. Zwar sind die meisten Versicherungen bei einem vorübergehenden Ausfall der Beitragszahlung kulant, so müssen die Beiträge jedoch schnellstmöglich ausgeglichen werden.

Ausstieg und Kosten

Eine private Rentenversicherung ist eine langfristige Vorsorge-Entscheidung, die sich in der Regel nur langfristig rechnet. Wer hingegen erst wenige Jahre nach dem Abschluss der Versicherung kündigt, muss mit finanziellen Nachteilen rechnen. Der Grund hierfür ist, dass die Versicherung die für den Vertragsabschluss auflaufenden Kosten vor allem in den ersten Jahren verrechnet. Hierzu gehören bspw. die Provisionen ihrer internen und externen Mitarbeiter. Erst nachdem diese ausgeglichen wurden, werden die gesamten monatlichen Beiträge verzinst.