Finanztest testet 23 Riester-Rentenversicherungen

9 Oktober 2010 Kein Kommentar

Stiftung Warentest hat in der Zeitschrift Finanztest 23 Riester-Rentenversicherungen analysiert – mit teilweise erstaunlichem Ergebnis! Hohe Kosten, magere Renditen, nur sieben der bewerteten Produkte erhielten ein „gut“, keine einzige „sehr gute“ Versicherung, dafür die Schlusslichter LVM und Generali, die beide als „ausreichend“ beurteilt wurden.

Resultate, die erneut beweisen, dass Sie sich vor dem Abschluss eines Versicherungsvertrags umfassend beraten lassen sollten, welche Police tatsächlich Ihren Vorstellungen entspricht!

Die klassische Riester-Rente wird am häufigsten verwendet, über sechs Millionen Bundesbürger haben bereits eine abgeschlossen. Sie erhalten eine staatliche Förderung – wie alle Riester-Produkte – und eine garantierte Rente.

Die Höhe dieser Rente allerdings schwankt von Anbieter und Anbieter – ein Indiz für die unterschiedlichen Kosten der Versicherungsgesellschaften, denn noch immer gilt: je höher die Kosten, desto niedriger die spätere Auszahlung für den Versicherten. So basiert die schlechte Beurteilung der LVM und der Neue Leben mit jeweils „ausreichend“ dann auch vor allem auf den niedrigen Auszahlungen in der Rente.

Auch der Anlageerfolg weist bei manchen Gesellschaften Schwächen auf. Er ist maßgeblich dafür, um welchen Betrag die monatliche Rente schließlich aufgestockt wird, denn die erwirtschafteten Überschüsse erhöhen diese monatliche Rente. Lediglich die Debeka wurde von Stiftung Warentest mit „sehr gut“ beurteilt, alle anderen Versicherungsgesellschaften waren hier nur mit „befriedigend“ oder „ausreichend“ vertreten, das Produkt der Generali erhielt sogar ein „mangelhaft“. Der gesamte Test ist in der Oktober-Ausgabe von Finanztest veröffentlicht.