Aufgeschobene Rentenversicherung

Private Rentenversicherung

Private Rentenversicherung im Überblick

Die aufgeschobene Rentenversicherung ist die klassische und häufigste Variante der privaten Rentenversicherung. In diesem Falle zahlen Versicherte während der Beitragsphase einen monatlichen Beitrag in ihre private Rentenversicherung ein.

Vor Abschluss der Versicherung können Sie sowohl die Höhe der monatlichen Beiträge als auch die Laufzeit auswählen. In den meisten Fällen beträgt der Zeitraum zwischen Vertragsabschluss und der ersten Rentenzahlung zwischen 25 bis 30 Jahren.

Vereinbaren Sie bei Vertragsabschluss eine Dynamik bzw. dynamische Beitragserhöhung, so wird der monatliche Versicherungsbeitrag an ihr Einkommen und die Inflationsrate angepasst.

Auszahlung und Rendite

Nach Ablauf der Beitragsphase können Versicherte zwischen zwei unterschiedlichen Auszahlungsvarianten wählen. Entweder Sie entscheiden sich für die Auszahlung einer lebenslagen Rente oder die Auszahlung des gesamten angesparten Kapitals. Welche Auszahlungsart für Sie die bessere Alternative darstellt, hängt von ihrer persönlichen Situation und Plänen ab.

Während ihnen die monatliche Rentenzahlung einen garantierten und regelmäßigen Geldzufluss bietet, müssen Sie bei der einmaligen Auszahlung selber für die “Aufteilung” sorgen. Dabei gilt: Je länger Sie leben und die monatliche Auszahlung in Anspruch nehmen, umso höher kann auch die Gesamtauszahlung bzw. Rendite ausfallen. Erfahren Sie jetzt mehr zur Rendite der privaten Rentenversicherung.

Steuer

Private Rentenversicherungen werden nicht während der Einzahlung sondern erst nach Beginn der Auszahlung versteuert. Die Höhe der anfallenden Steuer richtet sich nach dem Auszahlungsbeginn und der gewählten Auszahlungsart. Mehr Informationen zur Besteuerung

Für wen eignet sich die Versicherung?

Die aufgeschobene Form der privaten Rentenversicherung eignet sich vor allem für 20 bis 60 Jährige, die je nach Einkommen regelmäßige monatliche Beiträge sparen können.

Was passiert im Todefall?

Stirbt der Versicherungsnehmer während der Ansparphase, so wird den Erben das bis zum Tod eingezahlte Kapital nur ausgezahlt, wenn der Versicherte bei Abschluss des Vertrags eine Beitragsrückgewähr vereinbart hat. In der Regel müssen Versicherungsnehmer für eine solche Klausel mit höheren Kosten rechnen. Gerade für Familienväter oder -mütter kann diese Klausel jedoch Sinn machen.